Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt. (Friedrich Schiller)

Theater in der Psychiatrie

Von Verwandlungen, Wagnissen und heiterem Scheitern

Idun Uhl, Sandra Anklam, Silke Echterhoff, Thomas Klare (Hrsg.)
ISBN 978-3-7945-3148-6
€ 24,95 (D) / € 25,70 (A)

Ein Theaterprojekt mit psychisch erkrankten Menschen stellt alle Beteiligten vor ganz besondere Herausforderungen. Das LWL-Universitätsklinikum Bochum und die LWL-Klinik Herten zeigen bereits seit einigen Jahren sehr erfolgreich, welche ungeahnten Chancen sich damit aber auch eröffnen. Die Patienten setzen sich nicht nur mit einer literarischen Vorlage, sondern gleichzeitig mit sich selbst auseinander und tragen zu- dem ihre Erlebnisse mit psychischen Erkrankungen auf spielerische und künstlerische Weise in die Öffentlichkeit.
Dieses Buch bietet faszinierende Einblicke in die Erfahrungen aller Beteiligten: schauspielernde Patienten und Mitarbeiter kommen ebenso zu Wort wie Zuschauer, Bühnenverantwortliche oder die Ärztlichen Direktoren der Kliniken. Die gewählten Ausdrucksformen reichen von Prozessreflexionen und Analysen bis hin zu Gedichten und Interviews. Im Vordergrund stehen nicht die Defizite, sondern die Ressourcen und Fähigkeiten der Patienten – ein klares Ausrufezeichen gegen die Stigmatisierung psychisch Erkrankter.
Ein anregendes Buch für ärztliches und psychologisches Fachpersonal sowie für alle anderen therapeutischen oder pädagogischen Berufsgruppen, aber auch für interessierte Laien, Angehörige oder Patienten, die offen sind für neue und ungewöhnliche Perspektiven auf psychische Erkrankungen und Theatertherapie.
Die Theaterprojekte wurden im Jahr 2012 mit dem Antistigmapreis der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) ausge- zeichnet.

Zu bestellen ist das Buch über den Schattauer Verlag: www.schattauer.de

Life.OnStage - Handbuch Theatertherapie

Sandra Anklam / Verena Meyer
Schiri Verlag, Neuerscheinung 2013
ISBN 978-3-86863-117-3
Euro 19,90

Theater trifft Therapie - Eine fruchtbare Begegnung an der Schnittstelle von Kunst und Heilung

Den Schwerpunkt des Buches bildet die theatertherapeutische Arbeit mit Gruppen. Dabei schaffen theoretische Annahmen zur Theatertherapie die Grundlage für vier anschauliche Praxisbeispiele, systematisch aufbereitet und zusammengefasst in persönlichen Empfehlungen der Autorinnen.
Die Projektbeschreibungen zeigen, wie die Theorie zur Folie für die praktische Arbeit wird: wie Arbeitsschritte und Phasen innerhalb der Arbeitsprozesse tatsächlich nutzbar sind; wie Spielregeln fruchten und helfen; wie Interventionen angewendet werden; wie sich Überlegungen zu Gruppendynamik und -kohäsion innerhalb des Tuns entfalten und wie Einzelne mit theatertherapeutischer Begleitung heilsame Erfahrungen machen.
Die Autorinnen decken dabei bewusst eine große Bandbreite ab, um zu demonstrieren, dass die theoretischen Grundüberlegungen breit anwendbar sind. Sie zeigen vielfältige Arbeitskontexte (Klinik, JVA, freie Träger), Zielgruppen, Arbeitsansätze und -schwerpunkte (freie Projekte, Projekte mit Literaturvorgabe). Zwei der beschriebenen Projekte wurden mit dem Integrations- bzw. Antistigma-Preis ausgezeichnet! Ein Manual mit themenspezifisch gegliederten Übungen, Interventionen und Methoden rundet das Buch ab. Alle, die mit Gruppen Theater machen, können davon
profitieren.


Ein Handbuch, das es einem als Leser in den Händen juckt, um es dem gleich zu tun … eine echte Bereicherung für die Theatertherapie.
Prof. Johannes Junker

Mit ihrem Handbuch leisten die Autorinnen einen wichtigen Beitrag zur begrifflichen Klärung der Theatertherapie … Also los: „Ab auf die Bühne, rein ins Leben...“
Dr. Thomas Reyer

Zu bestellen ist das Buch bei:
www.schibri.de

Spielend Leben Lernen

Neumann/Müller-Weith/Stoltenhoff-Erdmann
Verlag Schibri-Verlag, Neuerscheinung 2008
ISBN 978-3-937895-52-9
420 Seiten, Euro 24,90

Zwölf AutorInnen stellen sich der Frage, wie Theaterarbeit auf bedeutungsvolle Lebenslagen und Krisen eingehen kann. Es werden dabei die Schnittstellen von Pädagogik und Therapie, von Kunst und Heilung sowie von Neurobiologie und Körpertherapie in Bezug auf Drama- und Theatertherapie in den Blick genommen.

Im Zentrum der Artikel stehen Methoden biografisch zentrierter Theaterarbeit (z.B. bei Obdachlosigkeit, Migration, Sterben und Tod). Zielgruppen sind Frauen, Kinder und Jugendliche, Straftäter und Personengruppen mit Persönlichkeitsstörungen.

Als e-book erhältlich unter: www.active-books.de

Theater Therapie – Ein Handbuch

Neumann/Müller-Weith/Stoltenhoff-Erdmann
Junfermann Verlag, Paderborn, 2002
ISBN 3-87387-513-6
357 Seiten

Projektbeschreibungen, Erfahrungsberichte und Gedanken zur Heilkraft des Theaterspielens beschreiben die Wirkungsweise von Theatertherapie und Dramatherapie in den verschiedenen Bereichen: der Psychiatrie, Psychotherapie und Soziotherapie mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

Es geht um Aspekte wie: Auswege aus der Sucht, Verarbeitung von Traumen, Integration von "Schattenaspekten", Schule der Gefühle, den "Alltagsproben" und andere mehr. Die unterschiedlichen Ansätze in der praktischen Arbeit mit verschiedenen Zielgruppen stehen gleichberechtigt nebeneinander und machen deutlich, wie lebendig, vielfältig und modifizierbar diese Therapiemethode ist.


Handbuch Theatertherapie (pdf, 1381kB)
 
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